Verliert das konkrete Wissen in Zeiten von Smartphone in Kombination mit Suchmaschinen wie Google nicht an Bedeutung, weil doch ohnedies alles immer für alle verfügbar ist? Ist es daher nicht viel wichtiger nur zu wissen, wie man zum Wissen und den Informationen kommt? Reicht dazu nicht ein „Coach“, der Kenntnisse vermittelt “wie“ es geht?
Ein Irrglaube! Nur wer über ein solides Wissensgerüst verfügt, wer von einem „Lehrer“ an der Hand genommen und in die Hintergründe des „Warums“ eingeführt wurde, kann aus der schier unendlichen Informationsflut das Wesentliche herausfinden, neue Erkenntnisse einordnen und richtige Fragen stellen. Natürlich geht es in der Schule nicht nur um die Vermittlung von Wissen und Erkenntnis. Es geht auch um Können, Herzensbildung, praktisches Handeln und das Zurechtfinden in der Gemeinschaft. Man darf dabei aber niemals übersehen, dass gerade in der Volksschulzeit der primäre Wissenserwerb klar im Vordergrund steht. Wir alle wollen für unsere Kinder, dass ihnen einmal alle Möglichkeiten offenstehen – die Basis dafür legen wir bereits in der Volksschule. Hier beginnt der Einstieg „in eine größere Welt“, eine Welt der Begegnungen mit
- den sprachlich-kommunikativen,
- den mathematisch-naturwissenschaftlichen,
- den künstlerisch-ästhetischen und
- den historisch-philosophischen Errungenschaften unserer Zivilisation.
Bildung beginnt bereits lange vor der Volksschule und ist mit ihr noch lange nicht zu Ende. Die Volksschulzeit ist aber für die Weichenstellung, wie lange und intensiv diese „Begegnungen mit der Welt unseres Wissens“ andauert und wie lustvoll dies erlebt wird, von ganz entscheidender Bedeutung. Unser Konzept nimmt die Kinder an die Hand und begleitet sie auf den ersten, so entscheidenden Schritten in diese „größere Welt“. Dabei folgen wir unserer Überzeugung:
Bildung ist extrem wichtig für einen Menschen. Sie gibt Halt und Orientierung, selbst in düsteren Zeiten. Sie befreit aus der Not und führt aus der Enge der Vorurteile, sie ermöglicht den Aufstieg und fördert das soziale Miteinander. Dafür reichen ein „Coach“, „Kenntnisse“ und die Frage nach dem „Wie“ nicht aus. Dazu braucht es leidenschaftliche „Lehrer“, die Freude am Erschließen von „Erkenntnis“ und das konstante Forschen nach dem „Warum“! Dies ist unsere Überzeugung, das ist unser Weg.